Wednesday, July 23, 2014

Kritischer Journaillismus (Folge 623)

Er ist wieder da. Der Weißkittel, dem die Hamas vertraut. Mads Gilbert erzählt, wenn er nicht gerade der Konkurrenz ein Interview gewährt, jedem, der ihn darum bittet, was Khaled Mashaal hören will. Der gern als “norwegischer Arzt” Vorgestellte “volontiert”, wie Inge Günther, eine weitere Bekannte, formuliert, im Schifa-Hospital von Gaza.
“Mehr als hundert Schwerstverletzte seien in 24 Stunden eingeliefert worden. Ein großes, gut ausgestattetes Krankenhaus könne damit klar kommen, so Gilbert, ‘aber hier ist fast nichts’, nicht genug Elektrizität, Wasser, Verbandszeug, Medikamente, Operationstische, Instrumente und Monitore.”
Ein Offener Brief des “Freiwilligen” ist abgedruckt im britischen Independent, in ihm werden “all sorts of injured Palestinians” in das Krankenhaus eingeliefert, “all ages, all civilians, all innocent”. Nur Hamas-Terroristen sind, scheint’s, unkaputtbar, denn die kommen nicht ins Krankenhaus, wo der Norweger Hamas-PR macht, statt zu behandeln.
“The heroes in the ambulances and in all of Gaza’s hospitals are working 12 to 24-hour shifts, grey from fatigue and inhuman workloads. They care, triage, try to understand the incomprehensible chaos of bodies, sizes, limbs, walking, not walking, breathing, not breathing, bleeding, not bleeding humans.”
Mads Gilbert liebt das Chaos. Blut. Massaker. Nur “Palästinenser” dürfen nicht unter den Opfern sein. “Auf die Frage, ob er einen Terroranschlag gegen die USA unterstützen würde, antwortete Gilbert: ‘Terror ist eine schlechte Waffe, aber im erwähnten Kontext ist die Antwort ja.’” Der “erwähnte Kontext” war 9/11, der sehr gezielte Mord an 3.000 Zivilisten.
Daß die Journaille 2009 reihenweise auf den Propagandisten des Jihad hereinfiel – geschenkt. Wer Mads Gilbert freilich heute noch und wieder als edlen Menschenretter darstellt, an dessen Wort keine Zweifel zulässig sind, muß nicht mehr Klage führen, im Krieg ginge zuerst die Wahrheit unter. Wer sie selbst in Mads Gilberts Blutlachen ersäuft, weiß gar nicht, was Wahrheit bedeutet.
tw24

Tuesday, July 22, 2014

Luxemburg: Hat die Escher Politik Angst vor den Islamisten?

In Esch geht die Angst um! Und nicht nur da! Auch andere Ortschaften im Land haben gehörig Angst! Grund: Islam-Zentren mit teils radikalen Islamisten machen sich in Luxemburg breit! Ein Beweis war sicherlich die Festnahme eines Terroristen in Canach! Ihre Zeitung ging ja in der vergangenen Nummer auf diese Problematik ein! Immer wieder kommt es zu Drohungen und Provokationen. Dabei ist das Jugendhaus in direkter Nähe zum Islamzentrum!
Durch die Brill-Straße gehe ich aus Angst nicht mehr! Viele meiner Freunde auch nicht mehr! Wollte die Escher Bürgermeisterin genau diese Straße nicht vor geraumer Zeit Nelson-Mandela-Straße nennen? Also nach jenem Mann benennen, der für Freiheit kämpfte? Nelson Mandela gilt als Symbolfigur für Freiheit und Gerechtigkeit. Doch davon ist nach dem Einzug der Salafisten in der Brill-Straße nicht mehr viel übrig geblieben!
Wenn diese Herren erst die Herrschaft übernommen haben, dann sind Freiheit und Freizügigkeit, Demokratie und Gleichheit von Mann und Frau schnell abgeschafft! Egal, wie lange das noch dauert: Die Angst geht schon lange um! Und die Escher Politik schaut nur zu! Die Polizei scheint Angst zu haben, denn sie traut sich laut Hörensagen nicht einmal in die Straße rein, um nach dem Rechten zu schauen! Aber wehe, man sagt was gegen die Islamisten: Dann ist man direkt ein diskriminierendes Wesen!
Aber das ist typisch Politik: Die Doppelmoral widert einen nur an! Auf der einen Seite eine Straße nach einem Freiheitskämpfer benennen, doch auf der anderen vor den Problemen der Straße kapitulieren! Ich hoffe nur, dass Vera Spautz in Esch als Bürgermeisterin bald reagiert! Bevor es zu spät ist!
O./ luxprivat.lu

Gewerkschaft der Polizei warnt vor neuen antisemitischen Kundgebungen

Vor dem Hintergrund der jüngsten antisemitischen Hetzparolen fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Innenminister und Innensenatoren auf, die Möglichkeiten des Aufenthaltsrechts zur Ausweisung von islamistischen Hasspredigern und Hetzern konsequent anzuwenden und warnt zudem vor neuen antisemitischen Kundgebungen. Gewerkschaftschef Oliver Malchow sagte der “Leipziger Volkszeitung”: “Die Vorgänge zum Beispiel in der Al-Nur-Moschee in Berlin geben zu großer Sorge Anlass.”
Beim Verfassungsschutz gelte die Moschee als Anlaufpunkt von Salafisten und salafistischen Predigern, die einen besonders militanten und reaktionären Islam propagieren. Vor den für Freitag zu erwartenden Demonstrationen gegen die israelische Außenpolitik am “Al-Quds-Tag” seien nach Ansicht der GdP vor allem die Versammlungsbehörden gefordert, mit klaren Auflagen dem grundgesetzlich verbrieften Versammlungsrecht Geltung zu verschaffen. “Das Versammlungsrecht darf nicht dazu missbraucht werden, Pogromstimmungen zu entfachen.
Meine Kolleginnen und Kollegen werden die Auflagen der Versammlungsbehörde unmissverständlich durchsetzen”, sagte Malchow. “Judenfeindliche Parolen, aber auch Gewalttätigkeiten aus zahlreichen Palästinenserdemonstrationen heraus und Anschlagsversuche auf jüdische Einrichtungen haben eine rechtliche und moralische Grenze überschritten. Das dürfen wir so nicht durchgehen lassen”, erklärte Malchow. Mit Sorge beobachten man auch das Agieren von ideologischen Hasspredigern in einzelnen Moscheen. “Hetzaufrufe zu Hass und Gewalt und Angriffe auf unsere jüdischen Mitbürger dürfen nicht geduldet werden”, erklärte Malchow.
 fuldainfo

Du bist Deutschland

“Die Polizei hat am Wochenende neben der Parole ‘Jude, Jude, feiges Schwein’ auch die Rufe ‘Kindermörder Israel’ und ‘Kindermörder Netanjahu’ rechtlich bei der Staatsanwaltschaft prüfen lassen. Ergebnis: Diese seien nicht einmal eine Beleidigung.”
 tw24

Die Hamas muß weg – jetzt!

Im Februar 2011, die ägyptischen Muslimbrüder kaperten gerade den Aufstand an Demokratie interessierter Ägypter, konnte Rainald Becker seine Begeisterung für das Islamistische Erwachen kaum mehr zügeln. In einem Kommentar wetterte der SWR-Journaillist gegen Besonnenere, “das Argument, Mubarak müsse noch bleiben, da sei niemand für den Übergang, ist Blödsinn, vorgeschoben, etwas für politische Hasenfüße.”
Die, denen der deutsche Staatsfunker zujubelte, wurden tatkräftig unterstützt durch ihren “palästinensischen” Ableger, die Hamas, wofür die Ikhwan, als sie die Macht dann hatten in Ägypten, sich revanchierten, indem sie den weiteren Ausbau Gazas zum sicheren Hafen für antiisraelischen und islamistischen Terror unterstützten, die Aufrüstung von Hamas und Islamic Jihad mit Raketen, die das Leben von Millionen bedrohen.
Wer damals den Islamisten Beifall klatschte, der kann heute die Entwaffnung der Hamas durch die israelischen Streitkräfte natürlich nicht goutieren, den ihr drohenden Machtverlust. “Es reicht”, ruft er daher heute – vielmehr: gestern – den Zuschauern der tagesthemen zu, Benjamin Netanjahu gehe “zu weit. In diesem Krieg geht es auch um die Verhältnismäßigkeit der Mittel und die Wahl der Ziele.”
“Und noch etwas: Jedes Bild eines getöteten Kindes in Gaza schadet Israel, schürt noch mehr Haß in der arabischen Welt, verschärft den Konflikt und ist Wasser auf die Mühlen der Antisemiten.”
Es reicht, Reinald Becker! Meinten Sie das, was sie als Ratschlag formulieren, ernst, sparten Sie ihn sich und zitierten stattdessen – die Vereinten Nationen. Deren Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) beschreibt, wer wie mit dem Leben “Unschuldiger” spielt. Wären sie ein Journalist, Reinald Becker, Sie hinterfragten die Bilder, die ” noch mehr Haß in der arabischen Welt” schüren sollen:
“[T]he Israeli military delivered text messages to virtually all the residents of Ash Shuja’iyya and Az Zaitun neighborhoods in eastern Gaza city, approximately 100,000 people, warning them to leave their homes by 8 am today (16 July), ahead of attacks to be launched in the area. Subsequently, the Palestinian Ministry of Interior in Gaza reportedly instructed the residents to remain calm and not flee the area. Despite the generalized fear, as of today’s afternoon, the vast majority decided to stay.”
Die israelischen Streitkräfte sind angetreten, das Recht der Bevölkerung Israels auf ein ungestörtes Leben zu verteidigen. Als Kollateralnutzen ihres mutigen Einsatzes könnten sie die Hamas, die die Menschen in den Tod treibt, entmachten und zum nächstbesten Teufel jagen. Die israelischen Streitkräfte könnten so den Weg frei machen für Demokratie, Menschenrechte und Frieden in und für “Palästina”.
Was haben eigentlich Sie dagegen, Reinald Becker?
 tw24

Der Mullah vom Münsterland: "Zionistische Dreckschleuder"

Wir haben Post:

Hier mehr von diesem gesunden Volksempfinden...

Geldsegen statt Aufklärung: Kriegsverbrechen bei der UNRWA?

Am vergangenen Donnerstag mußte die UNRWA eingestehen, im Rahmen einer “Routineinspektion” in einer ihrer Schulen in Gaza 20 Raketen entdeckt zu haben, die dort nichts zu suchen hätten. Selbstredend wurden “the group or groups responsible for placing the weapons in one of its installations” strengstens verurteilt, doch was derlei Empörung wert ist, konnte man bald darauf erfahren:
“‘The rockets were passed on to the government authorities in Gaza, which is Hamas. In other words, UNRWA handed to Hamas rockets that could well be shot at Israel,’ a senior Israeli official told The Times of Israel.”
Stimmt dieser Vorwurf, den zu widerlegen der UNRWA bisher nicht gelang – etwa durch Vorlage von Photos oder anderen Dokumenten von der Abholung der Raketen -, hat die Agency der Vereinten Nationen nicht nur ihre Neutralitätspflicht verletzt, sondern sich aktiv am auf die Vernichtung Israels zielenden Terrorismus beteiligt. Die UNRWA hat wahrscheinlich ein Kriegsverbrechen begangen, das aufgeklärt und sanktioniert werden müßte.
Und solange die UNRWA sich weigert, irgendwie zu belegen, daß sie die aufgefundenen Raketen nicht an jene ausgehändigt hat, die sie bei ihr unterstellten, sollte es ein Gebot der Vernunft sein, jede weitere Unterstützung der UN-Agentur einzufrieren. Wer eine Institution mit Personal finanziert, die und das gegen Völkerrecht verstößt, macht sich mitschuldig; Ahnungslosigkeit seit dem letzten Donnerstag keine Option mehr.
Doch ganz so, als sei nichts geschehen, kündigte Finnland noch am 18. Juli an, der UNRWA eine halbe Million Euro zu überweisen. Und am Montag war es dann die US-Regierung, die mit der Ankündigung, der UNRWA weitere 15 Millionen Dollar zur Verfügung zu stellen, deutlich machten, wie wenig ihnen an Zuständen gelegen ist, die antisemitischen Terrorismus zumindest nicht begünstigen.
Wer jede Selbstverteidigung Israels schon prophylaktisch mit dem Rat begleitet, es möge sich doch zurückhalten, es also tatsächlich vorverurteilt, wirkt jedenfalls als “Freund” oder “Verbündeter” unglaubwürdig, verschließt er vor einem möglichen Kriegsverbrechen der UNRWA so demonstrativ wie großzügig die Augen.
tw24

Monday, July 21, 2014

Demagoge des Mainstreams

Wenn es stimmt, dass ein Bild oft mehr sagt als tausend Worte, dann charakterisiert dieses Foto, das Jürgen Todenhöfer vor wenigen Tagen auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat, den früheren CDU-Politiker bereits hinreichend. Es zeigt ihn »inmitten von Trümmern«, wie der Historiker und Blogger Moritz Hoffmann schreibt, »nachdenklich, betroffen, zwischen Dreck, Zerstörung und Chaos. Und um ihn herum, fein säuberlich ins Bild komponiert, sauber wie direkt aus dem Geschäft, Kinderspielzeug. Bilderbücher, Puppen, Teddybären. Als hätte eine göttliche Fügung sie bei der Zerstörung dieses Hauses genau dorthin gespült.« Die allzu offenkundig gestellte Aufnahme illustriert eine Parole, die in diesen Tagen bei antiisraelischen Demonstrationen in Deutschland aus Tausenden von Kehlen zu hören ist und die die alte antijüdische Ritualmordlegende in modernisierter Form fortspinnt: »Kindermörder Israel!« Todenhöfer spricht sie nicht selbst aus, so schlicht formuliert er nicht. Aber er kann sich darauf verlassen, dass sein Publikum – der »Mainstream der deutschen Mittelschicht«, wie Hoffmann treffend zusammenfasst – auch so versteht. Zu Recht, wie zahllose Kommentare unter seinem Text beweisen.
Auf die tausend Worte möchte der Publizist trotzdem nicht verzichten, deshalb nutzt er vor allem seinen Facebook-Auftritt, der ausweislich der »Likes« mehr als 165.000 Nutzern dieser Plattform gefällt, für seine Botschaften. »Gaza: Die Verdammten dieser Erde« ist sein jüngstes Elaborat überschrieben, eine Anspielung auf Frantz Fanon und dessen 1961 erschienenes Hauptwerk. Der schmale, an Israel und Ägypten grenzende Küstenstreifen als Zentrum des Widerstands gegen Kolonialismus und Imperialismus also, seine Bewohner als revolutionäre Subjekte in einem gerechten Kampf gegen eine böse, brutale Militärmaschinerie, Todenhöfer selbst als Propagandist dieses Kampfes in Deutschland. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete weiß genau, welchen Ton er zu treffen hat und wie er sich inszenieren muss, um als sachkundiger Kenner, als Experte zu gelten und gleichzeitig zu Tränen zu rühren.
»Mit Panzern gegen die Eselswagen der Tunnelbauer! Es ist absurd«, klagt er die israelische Regierung an. Es ist dies die Fortführung der alten Mär von den »Raketen gegen Steinewerfer«, die von etlichen deutschen Medien während der ersten und zweiten »Intifada« gesponnen wurde. Todenhöfer spitzt sie sogar noch zu, indem er suggeriert, die israelische Armee ziehe gegen vormoderne, wehrlose, unschuldige Habenichtse zu Felde. (Lediglich am Rande sei angemerkt, dass die Hamas schon seit Jahren auch Tiere mit Sprengstoff belädt, um sie als Waffen in ihrem Krieg gegen Israel zu benutzen.) Das ist ein grotesker Einstieg, doch bevor er ihn wieder aufgreift, lässt er zunächst eine so knappe wie pflichtschuldige, vor allem aber taktische Distanzierung folgen: »Ich bin kein Freund der Hamas. Und werde es nie sein. Ich kritisiere die Ideologie und die ›Militärstrategie‹ der Hamas mit Nachdruck.« Gerne wüsste man, wo das denn geschehen sein soll, doch da folgt schon das »Aber«: »Aber ich bin ein Freund der Palästinenser. Ich weigere mich schweigend zuzusehen, wie ihre Rechte und ihre Würde mit Füßen getreten werden.« Von Israel, versteht sich, und nicht etwa durch das Terrorregime der Hamas. Ein echter Freund der Palästinenser, der Herr Todenhöfer.
»Natürlich hat Israel das Recht auf Selbstverteidigung«, beeilt er sich anschließend großmütig zu konzedieren, »gegen die sinnlose Ballerei der Hamas und anderer Widerstandsgruppen«. Schon die verniedlichenden, verharmlosenden Termini »Ballerei« (für den Beschuss mit Hunderten von Raketen) und »Widerstandsgruppen« (für Terrororganisationen, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israel ist) deuten an, dass Todenhöfer dieses israelische Recht nicht allzu weit gefasst sehen will. Und tatsächlich besteht es für ihn ausschließlich – er schreibt zwar »unter anderem«, doch weitere Beispiele nennt er nicht – in der »perfekte[n] Flugabwehr ›Iron Dome‹«. Das heißt: Die Israelis sollen den Raketenbeschuss dulden und sich ganz auf die »Eiserne Kuppel« verlassen, vielleicht noch auf ihre Schutzräume, für deren Erreichen sie fünfzehn Sekunden Zeit haben, wenn die Alarmsirenen heulen. Was sie nicht sollen: ihre Armee in Gang setzen, um Raketenbasen zu zerstören und Terroristen unschädlich zu machen, das heißt, den Beschuss zu verhindern. Das erinnert an einen legendären Vorschlag des Politologen Ekkehart Krippendorff, der vor über 20 Jahren in der taz allen Ernstes schrieb, die Juden hätten das »Dritte Reich« durch »passiven Widerstand«, etwa durch »Sitzstreiks« auf Bahnhöfen, locker in die Knie zwingen können. Wehren sollen sie sich jedenfalls nicht dürfen, wo kämen wir sonst hin?
Völkerrechtlich seien »die Bombenmassaker in Gaza« jedenfalls »Kriegsverbrechen« und »keine Selbstverteidigung«, doziert Todenhöfer weiter. Man dürfe »ein Volk nicht kollektiv bestrafen«, das lerne »ein Jurastudent in den ersten Semestern«. Nun wäre es für die israelische Luftwaffe ein Leichtes, den Gazastreifen flächendeckend unter Beschuss zu nehmen und so tatsächlich eine Kollektivstrafe zu verhängen. Nur tut sie genau das nicht und will es auch gar nicht. Im Gegenteil nimmt sie die Stellungen der Hamas gezielt unter Feuer und warnt zuvor die Zivilbevölkerung mit Flugblättern, Anrufen und Textnachrichten, wenn die Hamas diese Stellungen mal wieder – übrigens völkerrechtswidrig – mitten in einem Wohngebiet platziert hat. Es gehört zur Strategie der Gotteskriegerpartei, dass sie die Bewohner auffordert, diese Warnungen zu ignorieren und sich als »menschliche Schutzschilde« auf den Dächern zu versammeln. Auch der Einsatz israelischer Bodentruppen im Gazastreifen ist alles, nur keine kollektive Bestrafung: Mit ihm sollen – unter dem Risiko hoher eigener Verluste – vor allem die für Israel so bedrohlichen Tunnelsysteme zerstört werden.
Apropos Tunnel: Was sie betrifft, legt Jürgen Todenhöfer einen ganz besonders aberwitzigen Erfindergeist an den Tag. Die »Menschen von Gaza« hätten begonnen, »wie Maulwürfe Tunnel in Nachbarländer zu graben, um manchmal für ein paar Tage oder Stunden Freiheit zu schnuppern«, schreibt er. »Um nicht immer wie Untermenschen zu leben, gingen sie unter die Erde. Wie paradox! Natürlich gruben sie die Tunnel in erster Linie, um nicht auf Waren und Medikamente verzichten zu müssen. Und um sich verteidigen zu können. Oder so zu tun als ob.« Herzzerreißend, nicht wahr? Eine noch groteskere Verdrehung der Realität ist allerdings kaum denkbar. Denn in Wahrheit dienen diese durchaus nicht maulwurfartig, sondern sehr professionell angelegten unterirdischen Wege keineswegs humanitären Zwecken, sondern vor allem dazu, Waffen und Raketen zu lagern, Terroristen Unterschlupf zu gewähren und ihnen das Vordringen auf israelisches Gebiet (sowie den anschließenden Rückzug nach Gaza) zu ermöglichen. Die Tunnel – bei deren Bau bislang 160 Kinder umkamen – sind weitverzweigte Netzwerke und teilweise sogar mit Lastenaufzügen, Strom, Belüftungs- und Sprechanlagen sowie Schienen ausgestattet. Die »Freiheit«, die sie laut Todenhöfer ermöglichen, ist die Freiheit, Juden zu ermorden. Oder wenigstens zu entführen, wie den Soldaten Gilad Schalit vor acht Jahren.
»Nur in Gaza herrscht Krieg, nicht in Israel«, glaubt Todenhöfer gleichwohl. Alles andere sei »Propaganda«. Zum Beweis rechnet er vor, dass die Zahl der Getöteten im Gazastreifen ungleich höher sei als in Israel und 75 Prozent davon »unschuldige Zivilisten« seien. Bei diesem Body Count übergeht er jedoch gleich mehrere Tatsachen sehenden Auges: Israel schützt seine Bevölkerung vor den Raketen der Hamas, die Hamas lässt ihre Raketen von der Bevölkerung schützen. Israel warnt die Bevölkerung von Gaza und ist bemüht, zivile Opfer zu vermeiden, die Hamas nimmt die Bewohner von Gaza als Geiseln und zielt mit ihren Raketen ausschließlich auf die Zivilbevölkerung in Israel. Dass drei Viertel der in Gaza getöteten Palästinenser zur Zivilbevölkerung gehören, ist außerdem eine Angabe der Hamas, die man aus guten Gründen anzweifeln kann. Einmal abgesehen davon, dass die Hamas ideologisch gar nicht zwischen Kombattanten und Zivilisten unterscheidet, weil für sie jeder Palästinenser ein Kämpfer im heiligen Krieg gegen den zionistischen Feind ist.
Doch einmal in Fahrt, zieht Todenhöfer schließlich auch noch den Nazijoker: »Noch in Tausenden von Jahren wird man sich die Geschichte der Gefangenen von Gaza erzählen. Dieses gedemütigten und entrechteten kleinen Volkes, das von einem benachbarten Herrenvolk in einem großen Käfig gehalten wurde. Dem das Herrenvolk den Strom abdrehte, wann es ihm gefiel.« Mit anderen Worten: Die Israelis treiben es heute mit den Palästinensern wie weiland die nationalsozialistischen Deutschen, das »Herrenvolk« par excellence also, mit den Juden. Und wenn man einmal an diesem Punkt der Täter-Opfer-Verdrehung und der Holocaust-Relativierung angelangt ist – die keine Entgleisung im Überschwang, sondern eine wohlkalkulierte Pointe darstellt –, dann fügt sich alles wie von selbst ins Weltbild ein. Auch die Tatsache, dass es eine Rakete aus dem Gazastreifen war, die vor einigen Tagen israelische Hochspannungsleitungen traf und 70.000 Palästinensern in Khan Younis und Deir el-Balah die Stromversorgung kappte. Oder dass die Palästinensische Autonomiebehörde bei der israelischen Elektrizitätsgesellschaft mit 525 Millionen Dollar in der Kreide steht, wovon 62 Millionen Dollar auf den Gazastreifen entfallen.
Der Rest von Todenhöfers Pamphlet ist Pathos, Tränendrüse, Betroffenheitsprosa, Show. Niemand weine »mit den Menschen von Gaza«, mit den »Müttern, deren zu Tode gebombte Kinder in ihren Armen starben«, klagt er. Ewig werde man »über die Schande von Gaza sprechen«, über die »herablassende, respektlose Unterdrückung und Demütigung seiner Bevölkerung durch den Nachbarn Israel«, über das »Versagen der Weltöffentlichkeit angesichts ihrer Behandlung als Menschen dritter Klasse, Jean Paul Sartre würde sagen als ›Halbaffen‹«. Täglich erhalte er »Morddrohungen«, die er gar nicht mehr zählen könne, sagt Todenhöfer, und dennoch denke er »jede Minute an die Menschen in Gaza, an die Verdammten dieser Erde«. Am liebsten würde er »gleich wieder zu ihnen hinfahren«. Bis es so weit ist, gibt er, der »stets gut frisierte Posterboy der neuen, mittelalten Friedensbewegung«, der »begabteste Pressesprecher, den die Hamas je hatte« (Moritz Hoffmann), im gebührenfinanzierten Morgenmagazin der ARD das Leiden Christi. Oder begeistert eben auf Facebook seine zahlreichen Fans.
Jürgen Todenhöfer zieht – nicht zum ersten Mal – alle Register, die der moderne Antisemitismus zu bieten hat. Wortgewaltig und mit dem Zorn des scheinbar Gerechten dämonisiert und delegitimiert er Israel, legt an den jüdischen Staat Maßstäbe an, die er für kein anderes Land der Welt geltend machen würde, und geißelt dessen Wehrhaftigkeit im Angesicht der Bedrohung. Todenhöfer verharmlost den judenfeindlichen Terror der Hamas und verkehrt ihn in einen Akt der Freiheitsliebe, er beugt die Wahrheit mit den Mitteln der Demagogie, er lässt Tatsachen aus, die ihm nicht in den Kram passen. Er geriert sich als Freund der Palästinenser, dabei dienen diese ihm lediglich als Projektionsfläche für seine Ressentiments gegen den jüdischen Staat, während es ihn kalt lässt, dass die Hamas ihnen das Leben zur Hölle macht. Das alles wäre nicht weiter der Rede wert, wenn es sich bei Todenhöfer um eine randständige Figur handeln würde, die kaum jemand ernst nimmt. Doch er bedient eben nicht bloß die Ränder, sondern auch und vor allem die »Israelkritik« in der vielbeschworenen »Mitte der Gesellschaft«. Vor allem das macht ihn nicht nur zu einem erfolgreichen Autor, sondern auch zu einem gern gesehenen Gast in Interviews und Talkshows. Er ist ein Demagoge des Mainstreams.
 lizaswelt

“Sympathisierend und unterstützend”

Es war überhaupt nicht alles schlecht in der DDR. Das antifaschistische Deutschland hat zwar den jüdischen Staat nie anerkannt und zog Beziehungen zu Israel solche zu arabischen Despotien oder in der PLO organisierten Verbrechern vor.
Doch ging es darum, der “Palästinenser” so barbarische wie systematische Verachtung des eigenen Nachwuchses zu durchschauen und prägnant in Worte zu fassen, kann oder will den Nahost-Experten der Zone bis heute wohl niemand das Wasser reichen:
“Beobachter des Geschehens konstatieren immer wieder, daß die direkten Aktionen des palästinensischen Aufbegehrens in Westbank und Gaza vor allem von Jugendlichen – teilweise von Kindern – getragen werden. Hinter den 10- bis 20jährigen stehen, sympathiesierend und unterstützend, die Älteren [..].”
(Angelika und Klaus Timm: Westbank und Gaza, Berlin 1987, S. 54)
“Sympathisierend und unterstützend”: Ältere stehen hinter Kindern
 tw24

Skandal: Israelische Bürger ärgern sich über verleumderischen Journaillismus

Gideon Levy ist ein Journalist, der es mit manchem Kommentar geschafft hat, Menschen in Israel gegen sich aufzubringen. Das kann man, wie ein Blick in Kommentarspalten und Leserbriefe schnell zeigt, allerdings von beinahe jedem israelischen Journalisten behaupten. So sah sich etwa Ben-Dror Yemini kürzlich Verwünschungen ausgesetzt, die deren Verfassern mittlerweile hoffentlich peinlich sind.
“The author is TOTALLY credulous and frankly stupid. He believes murderous and crooks.”
“Is BD Yemini brain dead?”
Man muß die Überlegungen des so Beschimpften nicht teilen, um solche und üblere Angriffe abzulehnen. In einer diskussionsfreudigen Demokratie, die sich nicht zuletzt sogar dadurch auszeichnet, daß sie Abgeordnete erträgt, die offen mit Terroristen sympathisieren, die sich der Vernichtung Israels verpflichtet sehen, gehören wütende Worte zum Meinungsstreit, sind jedenfalls keine Seltenheit.
Doch während die Entrüstung über Ben-Dror Yemini keinen deutschen Journaillisten interessierte, ist das, trifft der shitstorm Gideon Levy, erstaunlicherweise anders: Dann vergißt sogar Bettina Marx, daß es “den Menschen in Gaza schlechter geht”, und “berichtet” aufgelöst und nahezu live vom Ende der Demokratie in Israel, die gerade sie doch noch nie besonders mochte.
“Wer gegen die Offensive im Gazastreifen ist, der hat es in den israelischen Medien derzeit schwer. In der Regel kann er höchstens einen einzigen Satz sagen, bevor er unterbrochen wird.”
Wer die “Berichterstattung” etwa des deutschen “Dokumentations- und Ereigniskanals” Phoenix von einer gemeinsamen Pressekonferenz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dessen Gast Frank-Walter Steinmeier in der vergangenen Woche kennt, muß schon hier sich wundern. Man kann in israelischen Medien wenigstens einen Satz “gegen die Offensive im Gaza-Streifen” sagen?
Während im Programm von Phoenix in der vergangenen Woche das Statement des deutschen Außenministerdarstellers beinahe drei Minuten lang gezeigt wurde, war jede Äußerung Benjamin Netanjahus aus dem Beitrag herausgeschnitten worden. Der israelische Premier durfte sich glücklich schätzen, überhaupt noch als stummer Statist gezeigt zu werden. Doch zurück zu Bettina Marx.
“Israel in diesen Tagen. Das ganze Land ist in Krisenstimmung. Die drei Fernsehkanäle, ein staatlicher und zwei private, senden rund um die Uhr. ‘Ein Staat unter Feuer’, so lautet die reißerische Schlagzeile.”
Die sollen sich nicht so haben, diese Juden. Wegen der paar “Kleinraketen” aus Gaza so einen Aufstand zu machen! Iron Dome fängt die doch sowieso ab, wo bleibt denn da das “Feuer”?
“Für viel Wirbel hat in den vergangenen Tagen Gideon Levy gesorgt. Er hatte in der Tageszeitung Haaretz einen Artikel geschrieben, in dem er die Piloten der Luftwaffe für ihre Einsätze über dem Gaza-Streifen kritisiert hat.”
Und dafür nun werde Gideon Levy unangemessen angegriffen. Dabei habe er doch bloß geschrieben, israelische Piloten würden denen nicht in die Augen sehen, die sie töteten. “Sie haben niemals das Weiße in den Augen ihres Feindes gesehen und das rote Blut ihrer Opfer aus der Nähe. Sie sind Helden, die die schwächsten und hilflosesten Menschen bekämpfen, Menschen, die keine Luftwaffe haben.”
Ja, das darf Gideon Levy schreiben und veröffentlichen, auch wenn es selbst für ihn wenig originell ist. Schon im Dezember 2008 warf er israelischen Piloten vor, “they did not, and could not, distinguish between a Hamas official and his children, between a traffic cop and a Qassam launch operator, between a weapons cache and a health clinic”, seien also letztlich nur besser bewaffnete Terroristen.
Doch so wenig er seine Vorwürfe 2008 belegen konnte, kann Gideon Levy es heute. Er verleumdet Menschen, die ihre Gesundheit und ihr Leben dafür riskieren, daß er ungestört seine Kommentare formulieren kann, als – Mörder, die gerade nicht Terroristen neutralisieren, sondern “die schwächsten und hilflosesten Menschen bekämpfen” würden. Das ist keine Nachdenklichkeit mehr, sondern Antisemitismus.
Denn natürlich weiß Gideon Levy, mit welchem antisemitischen Klischee er “spielt”. Er tut es vielleicht nicht so offen wie etwa das “amtliche” Tageblatt des Regimes in Ramallah, doch er tut es. Und es kann daher nicht überraschen, stimmt zwar Bettina Marx ihm zu, nicht jedoch weite Teile der israelischen Gesellschaft, die sich ja nicht unberechtigt “unter Feuer” fühlt.
“Levy was interviewed by Channel 2 following the public stir his piece had evoked, but the segment – airing live from a street corner in the southern city of Ashkelon, which has come under heavy rocket fire over the past week – was cut short after a passerby confronted Levy and obstructed the broadcast.”
Und das, meint nun Bettina Marx, sei doch einfach inakzeptabel. “Ich frage euch”, zitiert sie Gideon Levy zustimmend, “es gibt einen solchen starken und einheitlichen Chor in den Medien, warum stört euch eine einzige Stimme, ein bloßes Echo, das davon abweicht?” Weil es eine Stimme ist, die es mit der Wahrheit nicht so hat, dreist lügt, verleumdet und dämonisiert?
Für Gideon Levy ist es übrigens “Rassismus”, “that unlike in other conflicts where rape is used [as] a weapon, there is no case of Israeli soldiers raping Palestinian women”. Doch das, nun, das wird eine Bettina Marx nie berichten oder gar zum Anlaß nehmen, des Haaretz-Journaillisten Welt- und Menschenbild zu hinterfragen, für den Frauen offenbar erst dann Menschen sind, werden sie vergewaltigt.
tw24

Video zeigt die antisemitischen Ausschreitungen in Essen

Die Polizei hält an ihrer bizarren Darstellung eines gelungenen Ablaufs ihres Einsatzes am vergangenen Freitag fest. Dieser Zusammenschnitt zeigt hingegen, wie sich der Mob zuerst auf der Kundgebung der Linksjugend Solid aufputschte, bevor er – ohne größere Schwierigkeiten – Polizeisperren überrennen und unsere Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz angreifen konnte.
campuswatch

Essener Salafist ruft Muslime zum bewaffneten Kampf auf

Ein Salafist aus Essen ruft nach einem Zeitungsbericht westliche Muslime zum bewaffneten Kampf für ein Großkalifat in Syrien und im Irak auf. Der 27-jährige Silvio K. sei nach Recherchen der Zeitung das deutsche Gesicht der Terrorgruppe "Islamischer Staat im Irak und in Syrien" (Isis), wie die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Montagausgabe) berichtet. Die Propaganda der Islamisten werde über Twitter und im Internet verbreitet. Die Botschaften fänden zehntausendfache Resonanz. In seinen Propaganda-Botschaften fordere er die Rückkehr zum islamischen Rechtssystem der Scharia und eine Beteiligung an den Kämpfen, hieß es. Das Video mit dem deutschen Isis-Rekrutierer, das auf verschiedenen Dschihadisten-Kanälen laufe, sei innerhalb weniger Wochen rund an die 20.000 Mal aufgerufen worden. Damit erreiche er das ganze Umfeld der Dschihadisten in Deutschland, sagte Terrorexperte Guido Steinberg der WAZ. Von rund 320 Islamisten, die laut Verfassungsschutz aus Deutschland nach Syrien in den Krieg zogen, kamen 120 aus NRW. Aus Berlin waren es rund 50. Beide hätten sich aus Deutschland abgesetzt, beide würden mit internationalem Haftbefehl gesucht. Am Wochenende wurde bekannt, dass an der Eroberung des syrischen Gasfeldes Schaar durch die Terrorgruppe "Islamischer Staat" ebenfalls mindestens zwei Deutsche beteiligt waren. Nach einen Bericht von "Welt Online" soll es sich um den Berliner Ex-Rapper Denis C. sowie Farid S. aus Bonn handeln. Das Gasfeld östlich der Stadt Homs war am Mittwochabend in die Hände der Terroristen gefallen. Mindestens 90 Menschen starben, andere Quellen sprechen von bis zu 340 Opfern. Ein aus Berlin stammender Dschihadist wurde laut "Berliner Morgenpost" im März im Nordwesten Syriens getötet.
domradio

Sunday, July 20, 2014

Und andere Sorgen hat die Kirche nicht ?

Anscheinend nicht, denn die Christen in Mossul gehen diesem Friedenspack am Arsch vorbei...

Obama unterzeichnete 11 Milliarden Waffen-Deal mit dem größten Alliierten der Hamas

Im bisher größten Waffengeschäft das in diesem Jahr getätigt wurde, hat die Obama-Administration einen Multi-Milliarden-Dollar-Waffendeal mit dem Emirat Katar am Persischen Golf abgeschlossen.
Wie von der Agence France Presse und der Nachrichtenagentur Reuters am 15. Juli 2014 über das Geschäfts berichtet wurde, gelangt auf diese Weise die modernste amerikanische Militärtechnologie an eine der zwielichtigsten Nationen im Nahen Osten.
“Von dem in Großbritannien ausgebildeten Scheich aus Katar wird angenommen, näher an der Muslimbruderschaft zu sein, als viele der aktuellen Führer in der Region …”
Während die Besonderheiten des Verkaufs durch das US-Verteidigungsministerium fest unter Verschluss gehalten wurden, unterzeichneten US-Verteidigungsminister Chuck Hagel und Katars Verteidigungsminister, Hamad bin Ali al-Attiyah im Pentagon das Waffengeschäft.
Allerdings hat aus Gründen der strengen Anonymität, ein amerikanischer Beamter der Agence France Presse bestätigt, dass die Katarer “etwa” 10 Batterien von Patriot-Raketen, sowie 24 der modernsten Apache-Kampfhubschrauber und 500 Javelin Panzerabwehrraketen gekauft haben.
Eine Standard-MIM-104 Patriot Boden-Luft-Raketen (SAM)-Batterie, kann mit bis zu 16 Trägerraketen vom Typ PAC3 pro Werfer bestückt werden. Mit dem Kauf von 256 Raketen pro Werfer, die zusätzlich georderte Reserve nicht mitgerechnet, wird die arabische Golf-Nation mindestens 2.500 erstklassige amerikanische Raketen zur Verfügung haben.
Zusammen mit dem neuesten Stand der Raketen-Technik wird damit auch das AN/MPQ-53 Radarsystem PATRIOT aktualisiert, dass als Nervenzentrum der Patriot-Batterien dient.
Sehen Sie hier das Video des US-Verteidigungsministerium: Die Federation of American Scientists stellt hierzu fest, dass Katarer damit über die modernste und schlagfesteste Militärtechnologie neben der US-Armee verfügt.
Redaktion  Israel-Nachrichten.org

Hamasterroristen verkleiden sich als verschleierte Frauen – in den Händen ihre ‘Babys’: Getarnte Waffen…

Ausländische Journalisten berichten heute, wie sie beobachteten, dass die Hamasterroristen sich als Zivlisten verkleiden, und zwar selbst als verschleierte Frauen, und ihre Waffen als umwickelte Babys tarnen. Leider gibt es davon keine Bilder. Hamas fängt bis jetzt erfolgreich alle Bilder ab, die die Wahrheit über die Hamas in Gasa zeigen…
Als Zivilisten – und besonders als Frauen mit Babys – verkleidet können die Hamas nur gewinnen: Sie wissen, dass Israel nicht absichtlich auf Zivlisten zielt und so können sie sich frei bewegen und Israel überall angreifen. Und falls Israel sie dann im Gefecht töten sollte, würden sie der Welt sofort als ‘zivile Opfer’ der grausamen Israelis verkauft. So geht es bei der Hamas. Sie müssen auf niemanden aufpassen, denn sie wollen sowohl viele Israelis ermorden als auch viele Gasaner tot sehen. Beides ist in ihrem Interesse.
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Essen, Paris, London: Antisemitische Internationale marschiert

von Gerrit Liskow
Auch an diesem Wochenende gingen überall in der EU tausende auf die Straße, um für die Hamas und gegen Israel zu demonstrieren. Den Anfang machte Essen, die Ruhr-Metropole. Hier hatte die „Links-Jugend“, Nachwuchsorganisation der Links-Partei, zu einer Pro-Hamas-Demo aufgerufen, zusammen mit anderen islamistischen und panarabistischen Verbänden. Im Vorwege zu der geplanten Demo nahm die Essener Polizei 14 Personen fest weil der dringende Verdacht bestand, sie planen einen Anschlag auf die Alte Synagoge.
Ja, das ist dieselbe „Links-Jugend“, auf deren Server man zuletzt im April 2011 ein Flugblatt gefunden hatte, in dem aus einem Davidstern im Handumdrehen ein Hakenkreuz wurde. Linker Antifaschismus ist nun mal, wenn man wegen Auschwitz gegen Isreal ist. Hätten die Damen und Herren Linksnazis den Mut ihrer Überzeugungen, so hätten sie sich durch diese paar lächerlichen Festnahmen, pardon: durch diese infame staatliche Repression, bestimmt nicht davon abhalten lassen, in der nächstgelegenen Synagoge ein paar Fenster einzuschmeißen, um für "mehr Gaza" zu demonstrieren, überall.
Wie zum Beispiel in Paris. Hier hatte die NPA, die Nouvelle Partie Anticapitaliste zu einer zweiten Runde Palästinasolidarität mobilisiert, nachdem es eine Woche zuvor schon zu jener Attacke auf die Don Yitzchak Abarbanel Synagoge gekommen war, die aus antikapitalistischer Sicht sehr unbefriedigend verlaufen sein muss, zumal es „nur“ gelang, drei Juden zu verletzen.
Ich denke, das S und das D, das in ihrem Parteinahmen noch fehlen, wird die NPA bestimmt noch irgendwo auftreiben können; ihre Fans würden trotzdem nicht merken um was es sich bei dieser Form von Antikapitalismus handelt und wenn doch, dann würden sie es vermutlich begrüßen. (Bebel? Dumme Kerls? Googelt doch mal selbst, liebe Teenager!)
Um sich durch ein neuerliches Pogrom vor einer Pariser Synagoge nicht wieder bis zur Kenntlichkeit zu entstellen, zog es der versammelte Links-Mob an diesem Samstag vor, „sein“ Viertel zu verwüsten und den Metro-Verkehr zu blockieren; und das, wo die Metro doch so ein klimafreundliches Verkehrsmittel ist.
Die Pariser Demo-Teilnehmer rekrutierten sich aus pro-palästinensischen Organisationen und deren nützlichen Idioten. Unter den versammelten Linken befand sich auch ein Au-pair-Mädchen aus Göttingen, das von der „fröhlichen, authentischen Stimmung“ schwärmte und beklagte, „dass man das in Deutschland so nicht sagen könnte“; herzlichen Glückwunsch, liebe Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaften, das habt ihr gut gemacht! Ist es nicht zu und zu schön, wenn alle auf ihre emotionalen Kosten kommen, auch die LehrerInnen?
Als die Pariser Polizei die „spontane Versammlung“, für die tagelang im Facebook und anderen Netzwerken mobilisiert worden war, auflösen wollte, flogen Steine, Bretter und Gehsteigplatten. Zuvor hatten „AktivistInnen“ Israel-Flaggen verbrannt und ein Auto angezündet.
Ach ja: Zumal die Versammlung untersagt war, fanden die „Grünen“, es sei ausgerechnet beim Thema „Israel-Kritik“ mal Zeit für zivilen Ungehorsam. Ihre Pressestelle hatte im Vorwege verkündet, dass Demoverbote die öffentliche Ordnung destabilisieren – dann muss das, was sich am Metro-Bahnhof Barbès-Rochechouart abgespielt hat, wohl ein Beitrag zu dem gewesen sein, was die „Grünen“ sich unter öffentlicher Sicherheit vorstellen? Hätten die „Grünen“ den Mut ihrer Überzeugung, hätten sie den Demo-Aufruf der NPA vermutlich unterschrieben.
Man darf nicht vergessen, dass alle, die sich am Wochenende in Europa zusammengerottet hatten um ihrem Hass auf Israel öffentlich Luft zu machen es sich auf ihrem verlängerten Rücken bequem machten als der Irak via ISIS im Chaos versank, im syrischen Bürgerkrieg knapp 200.000 Menschen starben und die Moslem Bruderschaft Ägypten zurück ins Mittelalter bomben wollte.
Aber den HaOlam-Peinlichkeitspreis bekommt das Transparent „Schwule und Lesben unterstützen die Palästinenser“, das am Samstag in Paris gesichtet wurde. Was soll man da noch sagen? Weiß dieser Mensch eigentlich, was man in „Palästina“ mit Schwulen und Lesben macht?
Im Rest von Frankreich hatten sich weitere 10.000 Linke bei Pro-Hamas-Demos versammelt, aber auch in London ging es terrorfreundlich zu. Mehrere hundert Menschen wackelten die Kensington High Street bis zur israelischen Botschaft hinunter um der Hamas ihre Unterstützung zu signalisieren.
Was man den britischen Linken zugestehen muss: Sie verstehen es wirklich, aus ihrem Herzen eine Mördergrube zu machen. Keine/r von ihnen hat sich dahingehend entblödet, eine Synagoge abzufackeln. Und auch ihren islamistischen/panarabistischen Arm hat die englische Linke offenbar besser unter Kontrolle, als ihre Genossen in Paris und Essen.
Zuletzt war es am letzten Mittwoch zu teilweise recht sportlichen Ereignissen vor dem Haupteingang jener BBC gekommen, die bereits angekündigt hat, nicht mehr jeden Schwachsinn nur deshalb für bare Münze zu nehmen, weil er von der Pressestelle der Hamas und/oder Russia Today verbreitet wird; die üblichen linken und islamistischen Zusammenhänge wollen seitdem wissen, wer die besseren, sprich: „schlagenden“ Argumente hat.
Das erinnert mich an einen alten Witz: Warum müssen Linke immer zwei Viagra nehmen? Naja, wenn sie nur eins nehmen, wird lediglich der rechte Arm steif.
 haolam

Hersteller von Granaten sponsert die GRÜNEN

Die grün-geführte Landesregierung von Baden-Württemberg hat sich ihre traditionelle Stallwächterparty in diesem Jahr unter anderem von einem Hersteller von Granaten und Lenkflugkörpern sponsern lassen. Das geht aus einer Übersicht hervor, die das Staatsministerium vor dem Fest der Landesvertretung in Berlin zur parlamentarischen Sommerpause am 10. Juli veröffentlicht hat.
Regierungssprecher Rudi Hoogvliet sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" nun, es gebe keinen Grund für eine Rechtfertigung. "Rüstung ist nur noch 20 Prozent des Geschäfts, die konzentrieren sich stärker auf zivile Luftfahrt", erklärte er. Auch Ausrüstungen für Photovoltaikanlagen gehörten zur Produktpalette.

Belgien: Denkmal von Königin Elisabeth von islamistischen Judenhassern geschändet

Land unter in Belgien. Der muslimische Antisemitenmob hat in Brüssel das Denkmal für die ehemalige, 1965 verstorbene, Königin Elisabeth geschändet. Die Hamas-Jünger unterstellen der Dame eine jüdische Herkunft. Die sozialistisch-jihadistische Stadtregierung hielt maulaffen feil. Hier die Fotos:
Königin Elisabeth 

Und hier die Lieblinge der europäischen Linken bei der Arbeit auf der Statue:
 
 philosemitismeblog

Anti-Israel Demos in Belgien und Frankreich

Bei einer nicht genehmigten anti-Israel Demonstration in Paris, wurden bei gewaltsamen Zusammenstößen vierzehn Polizisten verletzt und 38 Demonstranten festgenommen.
In Paris kam es zu den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, nachdem sich trotz eines Verbotes der Stadtverwaltung am Samstag etwa 3000 Demonstranten in der Nähe des Gare du Nord Bahnhof zusammenrotteten, berichtet die Polizei.
Als die Bereitschaftspolizei versuchte sie zu stoppten, schleuderten sie Flaschen und andere Gegenstände auf die Beamten, was zu Verletzungen führte. Die Polizei reagierte mit dem Einsatz von Tränengas und verhaftete mutmaßliche Randalierer.
Dennoch gelang es den randalierenden Demonstranten, unter dem Jubel der Menge israelische Flaggen zu verbrennen. Eine Gruppe von einem Dutzend Randalierer forderte laut über Megaphon dazu auf, “Jagd die Juden und tötet sie.”
Jüdische Ladenbesitzer schlossen am Samstag ihre Geschäfte und hielten sich von der Gegend fern, sagte Victor Sofer, ein jüdischer Friseur. “Sie besitzen jetzt die Straßen”, fügte er hinzu.
Während in der französischen Hauptstadt die Fahnen arabischer Länder wehten und ein aufgehetzter arabischer Mob seine pure Mordlust gröhlend, sich in Richtung der Pariser Synagoge bewegte, hatten sich sich mehrere Aktivisten aus der französischen jüdischen Verteidigungsliga LDJ und anderer jüdischer Gruppen zu einer Gegendemonstration zusammen geschlossen.
Sie marschierten zu den jüdischen Einrichtungen der Stadt, um sie vor der Horde pro-palästinensischer Demonstranten zu schützen.
In der belgischen Hauptstadt Brüssel demonstrierten ein paar tausend Menschen unter Rufen wie “tötet die Juden” und “Juden ins Gas”, etwa 200 Demonstranten zertrümmerten Schaufenster und die Scheiben geparkter Autos.
Einige Demonstranten nahmen die Verfolgung eines Mannes auf von dem sie sagten, dass er ein Jude wäre. Sie hetzten den Mann durch die Straßen, jedoch konnte er dem rasenden Mob entkommen, wie die Online-Ausgabe der Tageszeitung Le Soir berichtet.
Nachdem mehrere Fahrer einer belgischen Busgesellschaft die Windschutzscheiben ihrer Busse mit Palästinenserfahnen drapiert hatten und so ihre Fahrgäste durch Brüssel beförderten, distanzierte sich das Busunternehmen jetzt von seinen Mitarbeitern.
Nachdem auf mindestens einem ihrer Fahrzeuge die Palästinenserflagge angebracht war, sagte die Sprecherin des Brüsseler Busunternehmen Stib, Françoise Ledune, dem Sender RTL, “obwohl die Mitarbeiter das Recht haben ihre Meinungen zu bekunden, ist es ihnen nicht erlaubt ihre Ansichten dem Unternehmen zuzuordnen. Dieses Verhalten steht im Widerspruch zu unserer Charter”, fügte sie hinzu.
Die belgische Liga gegen Antisemitismus, hatte sich über die palästinensische Flaggenparade auf Bussen des öffentlichen Personentransports in Brüssel beschwert.
Redaktion Israel-Nachrichten.org

Klammheimliche Profiteure

Die diplomatische Klasse muß an diesem Wochenende sich glücklich schätzen. Der Abschuß eines Linienflugs aus Amsterdam durch ukrainische “Separatisten”, die russische oder die ukrainische Armee, dem rund 300 Menschen zum Opfer fielen, bestimmt die internationalen Schlagzeilen, läßt sie sich empören, Mitgefühl äußern oder heucheln, hektische Aktivität vortäuschen.
Daß sie bis zum Sonntag eigentlich ein mit der Islamischen Republik Iran verabredetes Abkommen über ein Ende des Teheraner Kernwaffenprogramms vorlegen wollten, daß sie damit gescheitert sind, wird kaum oder gar nicht thematisiert. Kaum Aufsehen erregte die in jeder Hinsicht peinliche Verlängerung der ursprünglich auf sechs Monate befristeten wirklich allerallerallerletzten “Gespräche” um vier Monate.
Warnte die israelische Regierung bereits vor sechs Monaten vor einem “bad deal”, haben die von Catherine Ashton angeführten Diplomaten und die ihnen vorgesetzten Außenminister und Außenministerdarsteller sich zwar “sehr bemüht”, wie das Berliner Auswärtige Amt formulierte, aber nur eine Einigung darüber erzielt, “dass es falsch wäre, jetzt aufzugeben”.
Die Diplomatie hat vor der klerikalen Despotie kapituliert, ihr vier weitere Monate verschafft, ihr Kernwaffenprogramm fortzuführen. Das Regime von Teheran hat einmal mehr gezeigt, daß seinen Zusagen, darunter nicht zuletzt jene, innerhalb eines halben Jahres zu einer Lösung zu kommen, nicht zu trauen ist. Doch stur tönt Berlin stellvertretend weiter, “dass die Differenzen in der verbleibenden Zeit noch überwunden werden können”.
Wer das glaubt, gehörte als unzurechnungsfähig entlassen. Löst Israel das Problem, das für seine Existenz von Teheran ausgeht, nicht zwischenzeitlich – möglicherweise sogar im informellen Bündnis mit arabischen Staaten – selbst, wird die Diplomatie in vier Monaten erneut erklären, sie habe sich “sehr bemüht”, aber man brauche noch mehrmehrmehr Zeit, da “es falsch wäre, jetzt aufzugeben”.
Wie wenig ernst sich Frank-Walter Steinmeier und Co. nehmen, läßt dabei schon allein die Tatsache erkennen, daß sie offenbar nicht daran denken, ihre bisherige Verhandlungsführerin Catherine Ashton durch einen anderen Diplonaten zu ersetzen. Catherine Ashton hatte kein Interesse daran, dem Regime in Teheran Schwierigkeiten zu bereiten. Zuletzt flirtete die Hohe Außenbeauftragte der EU regelrecht mit ihm:
“An Iranian costume designer Mitra Tamjidi has designed a dress for Ashton, inspired by traditional Iranian clothing, the Iranian students news agency reported.
ISNA said Ashton is due to put on the dress in one of her diplomatic meetings. [..]
Tamjidi said she only used Iranian styles in her designs, inspired by old-fashion and traditional clothing.”
Doch darüber hinaus ist Catherine Ashton derzeit bloß noch amtierende Repräsentantin der EU. Beginnen nun neue Verhandlungen, ist schon jetzt absehbar, daß irgendwann in deren Verlauf ein Nachfolger für die Hohe Außenbeauftragte auftaucht. Wer immer das sein wird, sie oder er müßte sich erst einarbeiten, was zu erneuten Verzögerungen bei den “Gesprächen” führen wird.
Man könnte jetzt schon durch die Benennung eines anderen Verhandlungsführers vorbeugen. Doch das ist so wenig geplant wie eine tatsächliche Umsetzung der Resolution 1696 des UN-Sicherheitsrats aus dem Jahr 2006. “The Security Council [..] today demanded that Iran suspend all enrichment-related and reprocessing activities, including research and development, and gave it one month to do so”.
 tw24

Saturday, July 19, 2014

"Ethnische Säuberung in Mossul"

Aus der irakischen Stadt Mossul sind Tausende Christen vor den ISIS-Kämpfern geflohen. Die Extremisten hatten zuvor ein Ultimatum gestellt und die Christen bedroht. Wer die Stadt nicht verlasse, müsse mit dem Tod rechnen, hatten die Islamisten angekündigt. Wahlweise hätten die Christen auch zum Islam konvertieren und eine besondere Steuer zahlen können. In Mossul lebten zuletzt etwa 5000 Christen. Augenzeugen berichteten, die Christen seien über die Lautsprecher der Moscheen aufgefordert worden, die Stadt bis zum Mittag zu verlassen. Einwohner berichteten, Flüchtlingen seien an Kontrollposten all ihr Geld und ihr Schmuck abgenommen worden. Flucht ins Kurdengebiet Viele Flüchtlinge suchten im kurdischen Autonomiegebiet Schutz. "Christliche Familien sind auf dem Weg nach Dohuk und Erbil", sagte der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche. Er warnte vor einer menschlichen, kulturellen und historischen Katastrophe. In den vergangenen Tagen seien bereits Häuser von Christen in Mossul von außen gekennzeichnet worden, zitierte ihn ein Nachrichtenportal. Irakische Medien hatten in den vergangenen Tagen berichtet, dass ISIS-Kämpfer von den Kirchen der Stadt die Kreuze entfernt hätten. Auch Häuser der Christen und deren Besitz hätten die Islamisten in Beschlag genommen. "Dies ist ethnische Säuberung, aber niemand spricht darüber", sagte der christliche Politiker Jonadam Kanna. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warnte, ISIS scheine entschlossen, "alle Spuren von Minderheitsgruppen in den Gebieten unter seiner Kontrolle im Irak zu tilgen". Statt 1,5 Millionen nur noch 300.000 Christen im Irak Seit Anfang Juni halten die ISIS-Kämpfer Mossul unter ihrer Kontrolle. Seitdem haben Tausende Christen und andere religiöse Minderheiten die Stadt verlassen. Im Jahr 2000 lebten noch eineinhalb Millionen Christen im Irak. Im Dezember 2013 waren es nur noch 300.000. Die christliche Minderheit, die seit der Frühzeit des Christentums im Irak lebt, war in den vergangenen Jahren immer wieder Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt.
 swr3

Aufmarsch der "Linksjugend [solid] Ruhr" endet in antisemitischer Gewalt – und der Polizeieinsatz in einem Desaster

Aufmarsch der
Das Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg hat uns nachfolgenden Bericht der gestrigen Ereignisse in Essen zur Verfügung gestellt, bei denen ein enthemmter antisemitischer Mob aus einem Aufmarsch der örtlichen Strukturen der "Linksjugend", dem Jugendverband der Partei "Die Linke", heraus mit Gewaltorgien zur Jagd auf Juden und Freunde Israels mobil machte - Deutschland 2014:
Unsere gestrige Kundgebung “gegen Antizionismus und Terror” in Essen, die von einem breiten Bündnis von Organisationen aus dem Ruhrgebiet getragen wurde, ist bereits nach kurzer Zeit zum Ziel antisemitischer Übergriffe geworden.
Nach dem frühzeitigen Ende der pro-Hamas Kundgebung der Linksjugend Solid NRW marschierte ein antisemitischer, gewaltbereiter Mob zu unserer Kundgebung und durchbrach auf seinem Weg mindestens eine Polizeikette. Unsere Kundgebung konnte nicht wie geplant weitergeführt werden.
Schon kurz vor Beginn unserer Demo hatten wir die Polizeikräfte zweimal um mehr Schutz gebeten – vergeblich: Es gab angeblich nicht genug Kräfte, und schließlich sei ja auch noch nichts passiert. Ein Mitglied einer anwesenden Hundertschaft hatte statt dessen nur Spott für uns übrig: “Habt Ihr etwa Angst?!”
Unmittelbar nach dem Beginn unserer Kundgebung folgte der nächste Schock: Die Versammlung wurde hektisch um 50 Meter verlegt, weil die Polizei einen “verdächtigen Gegenstand” gefunden hatte. Worum es sich dabei handelt wissen wir nicht, jedenfalls wurde der ursprüngliche Ort abgesperrt.
Am neuen Kundgebungsplatz hatten sich bereits pro-Hamas Gruppen postiert, die unter anderem auch Plakate mit Hakenkreuzen zeigten. Nur 40 Minuten später wurden wir, so nachdrücklich wie hastig, von einer offensichtlich völlig überforderten Einsatzleitung aufgefordert, unsere Versammlung unverzüglich zu beenden. Grund: Die Linksjugend auf dem Weberplatz hatte offenbar die Kontrolle über ihre Versammlung verloren, und diese vorzeitig beendet. Bis zu dreitausend Teilnehmer seien nun auf dem Weg zu uns, und wenn wir blieben seien wir “selber Schuld” – so der Kontaktbeamte der Einsatzleitung. Eine Einschätzung die er in den folgenden Stunden – als Flaschen, Steine und Böller auf unsere Teilnehmer regneten – ein ums andere Mal wiederholte: Wären wir fünf oder zehn Minuten vor der Ankunft der Antisemiten seiner Aufforderung gefolgt und hätten die Versammlung aufgelöst, sei alles gut gegangen, nun könne er unseren Schutz nunmal nicht mehr gewährleisten.
Nicht auszudenken was geschehen wäre wenn wir dieser hanebüchenen Sicherheitseinschätzung gefolgt wären. Versprengt hätten unsere Teilnehmer in Grüppchen herumgestanden, ohne den Schutz des Versammlungsrechts – ein leichtes Ziel für potenzielle Angreifer. Für die Polizei, wie uns versichert wurde, die “einfachste Lösung” – für uns nicht.
Auf unser Drängen hin wurden gegen 20 Uhr die verbliebenen Teilnehmer unserer Kundgebung gemeinsam mit Bussen in Sicherheit gebracht. Das es – unseres Wissens nach – keine Schwerverletzten gab, ist pures Glück. Wieso die Polizei, trotz eindeutigen und allgemein bekannten Gefahrenpotenzials durch die pro-Hamas Demo, bis zur Eskalation auf dem Willy-Brandt-Platz nur mit bis zu zwei Dutzend Beamten präsent war, ist uns ein absolutes Rätsel. Dieser Einsatz war eine Katastrophe, die wir nach den Vorgesprächen mit der Polizei so nicht für möglich gehalten hatten.
Das Desaster der Kundgebung auf dem Weberplatz war hingegen absehbar. Unter Hamas- und ISIS-Fahnen putschte sich ein Mob auf, der wenig später zu Hunderten auf dem Willy-Brandt-Platz “Scheiß Juden” oder auch “Scheiß Jude Brenn” skandierte. Hier zeigten die Antisemiten auf ihren Schildern auch, was sie vom Holocaust halten. Auf einigen stand “Früher angeblich [!] selber Opfer, heute Täter”. Diese Plakate müssen auch schon auf der Demo der Linksjugend Solid NRW zu sehen gewesen sein, wo sich heute der Landesvorsitzende Ralf Michalowsky und die Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Niema Movassad zu Anheizern für antisemitische Ausschreitungen gemacht haben.
Wir bedanken uns bei den bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die trotz der Hitze, und trotz absehbarer Gefahren – aber auch im guten Glauben an einen wirksamen Polizeischutz – an unserer Kundgebung teilgenommen haben. Trotz allem hat es sich gut angefühlt, heute mit Euch auf der Straße gewesen zu sein.
Shabbat Shalom!

Bericht: Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg / Foto: So demonstrieren manche "Linke", manche Linke demonstrieren so (Foto: Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg)
 haolam

Wenn der „Peace“-Bus dreimal klingelt

von Gerrit Liskow
Die Einwohner von S’derot haben in den letzten 14 Jahren so einiges durchgemacht, unter anderem 10.000 Raketenangriffe aus Hamastan. Wenn der Alarm angeht, haben sie genau 10 Sekunden, mit ihren Kindern in Deckung zu gehen, bevor es kracht. Das an sich ist alles nichts Neues – aber jetzt schlug auch noch der „Peace“-Bus ein.
Der „Peace“-Bus ist eine lustige Happy-Hippie-Initiative, die sich einen unheimlich duften, „friedlichen“ Reisebus samt Fahrer gechartert hat um für die Sache des „Friedens“ im Süden von Israel rumzugurken und ihren CO-Zwo-Fußabdruck zu vergrößern; sonst ist man in diesen Kreisen ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs, wegen dem Klimawandel und so, aber so eine schöne Gruppenreise gönnt man sich denn doch.
Und selbstverständlich sind beim „Peace“-Bus auch arabische Bürger des Staates Israel mit von der Partie; nicht wegen der Quote, nein, nein, sondern damit die Organisatoren sich und anderen beweisen können, dass das ganz normale Menschen sind, mit denen man sogar super verreisen kann.
Apropos: Ließe sich die Einschränkung der Stromversorgung in Gaza nicht auch als Beitrag zum Klimaschutz verstehen? Man sollte gelegentlich mal prüfen, ob die Operation Schutzkante sich nicht für Fördergelder der EU qualifiziert, von wegen CO2, Stromsparen und so weiter. Aber jetzt zurück zum „Frieden“.
Ganz bestimmt haben auch die Heinrich-Böll-Stiftung, die EU, die UNO und noch ein paar andere NGOs ihre Finger in der linksalternativen Happy-Hippie-Initiative mit drin, und ganz bestimmt sind unter den Passagieren die Feng-Shui-Berater, Homöopathinnen und andere Spinner gegenüber der Normalbevölkerung stark überrepräsentiert; ganz abgesehen von deutschen Schriftstellern mit Nobel-Preisambitionen, die hin und wieder ein „Gedicht“ über Israel schreiben. Wo steckt eigentlich Franziska Augstein?
Anders ist es nicht zu erklären, wie es zu dem Kulturschock kommen konnte, den der peacige Haufen bei seinem Aufschlagen in S’derot erleben musste. War das der viel beklagte Unterschied zwischen Theorie und Praxis, der sich hier abspielte? Hatte irgendwas davon in der Powerpoint-Präsentation gestanden, die man selbstverliebt verschlafen hatte? Oder ist es am Ende gar so, dass die Wirklichkeit ganz anders ist als das, was man sich in der „Peace“-Bus-Szene über sie zu denken pflegt? Die wirkliche Wirklichkeit, und nicht etwa die Realität in den Happy-Hippie-Köpfen.
Die Irritation, wenn nicht die Abscheu, stand diesen jungen, bedauernswert idealistischen Menschen geradezu ins Gesicht geschrieben, als sie in S’derot ausstiegen um mit ihren lustigen gruppendynamischen Spielchen und „friedlichen“ Happenings die Einwohner der Kleinstadt am Südrand zum Gaza-Streifen davon zu überzeugen, dass „Peace“ einfach eine super Sache ist; und dass die S’deroter einfach mehr tun müssen, damit bei ihnen endlich „Frieden“ herrscht.
Mit dieser Message machte der „Peace“-Bus wie gesagt in S’derot halt; Vorwarnzeit bis zum Raketeneinschlag 10 Sekunden, 10.000 Raketen in den letzten 14 Jahren, wie gesagt.
Was sich sodann an der Bushaltestelle abgespielt haben muss, geht aus den beiden unten verlinkten Bilddokumenten nur andeutungsweise hervor. Um es kurz zu machen: Die S’deroter waren „not amused“ vom „Peace“-Bus und reagierten nur sehr wenig mediationsorientiert, dafür aber ungemein gruppendynamisch auf die selbsternannten Sozialarbeiter. So gruppendynamisch, dass die lustigen Happy-Hippies sich schnell wieder in ihrem „Peace“-Bus verkrümelten, Fenster und Türen verriegelten und sich mit unbekanntem Fahrtziel verpeacten, äh: verpissten.
Man hat sich von irgendwelchen dahergelaufenen Besserwissern und Klugscheißern nur sehr wenig über Frieden erzählen zu lassen, wenn man nicht erst seit gestern in S’derot wohnt; so in etwa muss die Stimmung an der „Peace“-Bus-Haltestelle gewesen sein.
Im ersten Bilddokument rufen die Einwohner: „Zieht mit euren Kindern her und seht mal, wie das ist, wenn sie die ganze Nacht nicht schlafen können.“ Jemand anders ruft: „Was haben diese Idioten hier verloren? Schmeißt sie raus!“ Dazwischen ruft jemand „Hamasniks – Terroristen!“
Im zweiten Video ruft eine Dame: „Ihr lauft in unserem Blut herum!“ Andere sagen: „Fahrt nach Gaza und erzählt das den Arabern.“
 haolam

Mit Freunden wie diesen …

Unter den in diesen Tagen in Deutschland und anderswo zahlreich aufmarschierenden “Menschenrechtsaktivisten”, die mit “Juden ins Gas”-Rufen ihre geistig-moralische Reife demonstrieren, sind immer wieder Gestalten zu sehen, die sich wohl einem Ministerpräsidenten verpflichtet fühlen, der israelischer Politik gern “Hitler-Gesinnung” bescheinigt.
“Darüber hinaus wirft Erdogan Israel angesichts des Bombardements des Gazastreifens ‘Staatsterrorismus’ vor und kritisierte, die Weltgemeinschaft schweige dazu. Er selbst spreche als Einziger diese Wahrheiten offen an – deshalb sei er international auch ‘unbeliebt’, sagte Erdogan.”
Wo derweil Schulen als Raketendepots genutzt werden, wird man sich fragen, was es tatsächlich mit der lauten Solidarität eines wirren Islamisten und seiner Anhänger auf sich hat. Was sind, anders formuliert, Recep Tayyip Erdogan, seiner und ihrer Türkei die “Palästinenser” wirklich wert, um deren Kinder sie sich krakeelend sorgen?
Antworten müßte die UNRWA geben können, die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East. Die Arbeit dieser Agentur der Vereinten Nationen wird durch ausschließlich freiwillige Zuwendungen von Staaten und privaten Spendern finanziert, und in ihren Genuß kommen ausschließlich “Palästinenser”.
In den vergangenen sechs Monaten spendeten die Europäische Union, einzelne europäische und die Vereinigten Staaten, Saudi-Barbarien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Qater mal mehr, mal weniger und teils mehrfach Geld – aus Ankara kam dagegen im gleichen Zeitraum nicht einmal eine einzige Zusage für eine Sachspende.
Immerhin 5,2 Millionen Dollar wert sollen gleichwohl 10.000 Tonnen Mehl sein, die die Türkei im November 2013 der UNRWA versprach. Ein Jahr zuvor, im August 2012, sagte die Türkei noch Getreidemehl-Lieferungen im Wert von 6,6 Millionen Dollar zu. Zwischen 2000 und 2011 belief sich die türkische Unterstützung für die UNRWA insgesamt auf rund 9 Millionen Dollar.
Im Spender-Ranking der UN-Behörde landete die Türkei 2013 auf dem 22. Platz und damit noch hinter “Palästina” selbst. Wird der türkische Beitrag zum Jahreshaushalt 2013 mit 6,475 Millionen Dollar bewertet, unterstützte Kuwait die UNRWA mit 17 Millionen Dollar, die Europäische Kommission mit 216 Millionen und die USA mit 294 Millionen Dollar.
2012 waren die türkischen Hilfen für die UNRWA noch 8,1 Millionen Dollar wert gewesen, was für einen 18. Platz in der Spender-Rangliste reichte. Mit 204 beziehungsweise mehr als 233 Millionen Dollar lagen auch in diesem Jahr Europäische Kommission und US-Regierung ganz vorn. 2012 betreute die UNRWA 5,271,893 “Palestine Refugees”, 2013 5.428.712.
Gab die US-Regierung 2012 allein über die UNRWA 44,25 Dollar pro “Palestine Refugee” aus, war ein “Palästinenser” Ankara nicht ganz 1,54 Dollar wert. Ein Jahr später zahlten oder spendeten die USA 54,16 Dollar je “Palästinenser”, die Türkei sagenhafte 1,19 Dollar. Stieg die amerikanische Pro-Kopf-Unterstützung, sank die türkische um mehr als 20 Prozent.
 tw24

Neuer "Ehrenmord" in Frankfurt ? Wer erstach die junge Hilda L. aus Nied?

Hilda L. war eine bildhübsche Frau. Das Schwarz-weiß-Foto auf der Internetseite der Agentur, bei der sie als Spezialistin für Make-up und Frisuren arbeitete, zeigt sie mit blondem, langem Haar und markanten Augenbrauen. Das Lächeln, das sie für den Fotografen aufgelegt hat, wird das Gesicht der 29 Jahre alten Frau aus Serbien allerdings nie wieder zieren. In der Nacht zum Freitag haben Polizisten Hilda L. tot in ihrer Wohnung in der Heinrich-Stahl-Straße (Nied) gefunden. Es ist schon nach Mitternacht, etwa 1 Uhr, als Polizisten zu dem Mehrfamilienhaus kommen. Angehörige und Freunde haben sie verständigt – besorgt darüber, dass sich Hilda nicht meldete. Die Beamten klingeln und klopfen an der Drei-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss. Weil sich nichts rührt, brechen sie die Tür, an der ein Herz aus Grünzeug und rosa Blüten hängt, mit Gewalt auf. Im Inneren der Mietwohnung finden sie Hilda L. Der herbeigerufene Notarzt kann nichts mehr tun, als den Tod der jungen Frau festzustellen. Anfangs wollen die Strafverfolger die Möglichkeit eines Selbstmords noch nicht ganz ausschließen. Nach Sonnenaufgang wird die Leiche in die Gerichtsmedizin gebracht. Am Nachmittag steht fest: Hilda L. ist eines gewaltsamen Todes gestorben. Die Frankfurter Polizei vermeldet, dass bei der Obduktion „schwere Verletzungen festgestellt“ worden seien, die auf „massive Gewalteinwirkung“ hindeuten. Die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft führt aus, dass Verletzungen am Kopf und Schnitte am Hals gefunden worden sein, die sich das Opfer unmöglich selbst beigebracht haben kann. Es sei von einem Verbrechen auszugehen, die Mordkommission (K 11) habe die Ermittlungen übernommen. Wie lange die 29 Jahre alte Frau schon tot in ihrer Wohnung lag, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch völlig unklar. Auch über mögliche Hintergründe der Tat wollen die Strafverfolger zunächst keine Angaben machen – „aus ermittlungstaktischen Gründen“, wie es heißt. Recherchen dieser Zeitung ergeben, dass Hilda L. mit ihrem Mann in Unterliederbach lebte und eine kleine Tochter hat. Weil es in der Ehe kriselte, kam es schließlich zur Scheidung. Mutter und Kind zogen nach Nied. In dem Mehrfamilienhaus in der Heinrich-Stahl-Straße waren sie erst ein paar Monate. „Es sollte wohl ein Neubeginn werden“, sagt einer, der die Familie kennt. Auch beruflich änderte sich bei Hilda L. eine Menge. Ende 2013 gab sie ihre Tätigkeit als Rechtsanwaltsgehilfin in einer Höchster Kanzlei auf. Sie begann bei einer Frankfurter Agentur als Make-up-Artist zu arbeiten, was sie seit einer Ausbildung im Jahr 2009 schon nebenberuflich getan hatte. Privat soll die junge Mutter bald nach der Scheidung einen neuen Freund gehabt haben, einen strenggläubigen Moslem, der der Schminkerei und der Schönheitsbranche skeptisch gegenüberstand. Kam es zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden, das in der Bluttat gipfelte? Nachbarn berichten, dass es an der Wohnung öfter mal „Tumult“ gegeben habe. Spätabends sei geklopft und geschrien worden, so dass die Polizei kommen musste. Zuletzt sei Hilda L. offenbar auch depressiv gewesen. Sie habe ihre Rollläden mitunter tagelang nicht geöffnet. Und die kleine Tochter, mit der sie zusammen in der Wohnung lebte, habe sie vor ein paar Tagen weggegeben – „zu Bekannten oder sonst wohin“. Wegen all dieser Umstände habe man zunächst auch an einen Freitod geglaubt. Ein Nachbar zeigt sich nachdenklich wegen Hilda L.s Tod: „Sie wirkte immer fröhlich – aber man kann nicht in die Menschen hineinschauen.“ Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die etwas zum Tötungsdelikt oder seinen Umständen sagen können. Sie ist unter Telefon 0 69 / 755 5 31 11 erreichbar.
 fnp.de

Anschlag auf Synagoge in Gelsenkirchen

In Paris versuchte ein aufgebrachter Mob in eine mit rund 200 Menschen besetzte Synagoge einzudringen, in Gelsenkirchen wurde eine Scheibe der Synagoge mit einem Gullideckel eingeschlagen, das Synagogendenkmal in Detmold wurde mit roter Farbe übergossen, die Synagoge in Dresden wurde mit den Worten „Stop killing people“ beschmiert, in Frankfurt a.M. schmierten Unbekannte an die Mauer der Synagoge im Baumweg „Tuck Juden“ (gemeint wurde: „Fuck Juden“) und aus einem Polizeilautsprecher schallte „Kindermörder Israel“.
„Wir dürfen nicht zulassen, dass der Nahostkonflikt auf den Straßen Europas ausgetragen wird“, kommentierte Lala Süsskind vom Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) diese Vorfälle. Dies scheint jedoch nach unserer Einschätzung gerade grausame Realität zu werden. Das JFDA führt ein Monitoring zu antisemitischen, rassistischen und homophoben Vorfällen durch. Erschüttert beobachten wir seit der Verschärfung der Lage im Nahen Osten eine deutliche Zunahme antisemitischer Vorfälle. In mehreren Städten der Bundesrepublik wurden kürzlich Synagogen beschädigt oder Denkmäler geschändet. Außerdem konnten bei mehreren Kundgebungen zum Nahostkonflikt antisemitische und antiisraelische Parolen sowie tätliche Übergriffe verzeichnet werden. IslamistInnen, Neonazis und einige VertreterInnen der Linken bilden bei diesen Demonstrationen eine breite Querfront, die in ihrem Engagement für die Hamas in Gaza und gegen Israel zueinander finden.
„Es ist eine Schande, wenn in Deutschland Antisemitismus grassiert und der Holocaust relativiert wird. Dies muss die demokratische Gesellschaft mit all ihren Mitteln bekämpfen!“, so Lala Süsskind weiter. Ein Monitoring zu diesen Vorfällen hängt dieser Pressemitteilung an.
Wir fordern Politik und Zivilgesellschaft auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um eine gewaltsame Austragung des Nahostkonflikts in Europa zu verhindern. Die Polizei muss auf das Gewaltpotential solcher Demonstrationen auch zahlenmäßig vorbereitet sein und Hasspropaganda auf antiisraelischen Kundgebungen unterbinden. Es ist unabdingbar, gegen die antisemitischen Ausbrüche gesamtgesellschaftlich vorzugehen.
 haolam

Essen: Möglicher Anschlag auf Alte Synagoge - 14 Festnahmen

Die Essener Polizei hat am Freitagvormittag gegen 11.30 Uhr mehrere Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, "schwere Straftaten" gegen die Alte Synagoge geplant zu haben. Über die Hintergründe und die Motive der Täter wollte eine Polizeisprecherin bislang nichts sagen. Die Verdächtigen seien allerdings nicht im Umfeld der Synagoge, sondern „an ihren Heimadressen“ festgenommen worden. "Mit den Festnahmen wurde verhindert, dass die Gruppe möglicherweise im Schutze der Demonstration, diese zur Begehung von Straftaten ausnutzt." Die Beamten durchsuchten 15 Wohnungen, davon 14 in Essen und eine in Unna. 14 Personen im Alter zwischen 17 und 41 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Bei den Durchsuchungen wurden keinerlei gefährliche Gegenstände, Waffen oder gar Sprengstoff sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Festgenommen wegen Verabredung zu einem Verbrechen. Die Verdächtigen bleiben wegen der laufenden Ermittlungen vorläufig in Gewahrsam, „über ihren weiteren Verbleib entscheidet die Staatsanwaltschaft“, sagte eine Polizeisprecherin. Unabhängig davon, ob es Haftbefehle gegen die Betroffenen geben sollte, werden sie wohl mindestens bis Samstag in Polizeigewahrsam bleiben. Zu den Hintergründen der Täter macht die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben. „Es gibt aber keine Hinweise auf die Neonazi-Szene“, heißt es bei der Polizei. Eine Sprecherin der Polizei erklärte auf Nachfrage, sie halte es für unwahrscheinlich, dass die Festgenommenen zu den Organisatoren der Kundgebung zählten. Nicht auszuschließen ist daher, dass die mutmaßlichen Täter aus dem anti-israelisch/arabischstämmigen Umfeld kommen. Am Donnnerstagabend der vergangenen Woche hatten 50 junge Männer spontan auf dem Essener Weberplatz demonstriert und anti-israelische Parolen skandiert. Die Teilnehmer der nicht angemeldeten Kundgebung zogen auch vor die Alte Synagoge. In den Folgetagen hatten sich junge arabischstämmige Männer zu ähnlichen Kundgebungen in den Nachbarstädten verabredet – im Internet. Ob die Polizei den jetzigen Verdächtigen auch durch Hinweise aus dem Netz auf die Spur kam, ist ungewiss. Die Sprecherin erklärte lediglich: „Wir nutzen alle uns zur Verfügung stehenden Ermittlungskanäle.“ Schon am Mittwoch waren die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Alte Synagoge, die heute als Museum und Kulturinstitut genutzt wird, verstärkt worden. Die Polizisten, die für den Objektschutz zuständig sind, tragen Schutzwesten und Maschinenpistolen. Die Polizei hatte die Maßnahmen auch mit den deutschlandweiten anti- und pro-israelischen Demonstrationen begründet. Zwei Nahost-Demos am Freitag in Am Freitag starteten in Essen gegen 17 Uhr Kundgebungen am Weberplatz („Stoppt die Bombardierung Gazas“) und am Willy-Brandt-Platz („Gegen Antizionismus und Terror“). Laut Nachrichtenagentur dpa nehmen an der Anti-Israel-Demo rund 1000 Menschen teil, an der Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz etwa 100. Bei beiden Veranstaltungen ist die Polizei massiv präsent. Im Herbst 2000 waren Palästinenser aus dem Libanon nach einer Kundgebung in Essen zur Alten Synagoge gezogen und hatten diese mit Steinen beworfen.
derwesten

Friday, July 18, 2014

Linksjugend bereitet Antisemitismus, Islamismus und Nationalismus den Boden

18. Juli 2014 – Heute war ich auf einer Demo gegen Antizionismus und Terror in Essen. Diese Veranstaltung war anders, als alles, was ich bisher selbst erleben musste. Die Linksjugend Solid Ruhr organisierte eine Demonstration gegen die Bombardierung Gazas durch Israel. Im Vorfeld dazu kündigten auch Islamist*innen und offene Antisemit*innen an, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, immerhin lud bereits der Aufruf alle Schuld bei Israel ab. Viele Personen und Gruppen warnten die Ruhr-Linken davor, dass die Demo eskalieren könnte. Der BAK Shalom der Linken, aber auch andere linke Strukturen riefen dazu auf, die Kundgebung abzusagen. Das wäre auch dringend notwendig gewesen!
Hakenkreuze schon zu Beginn
Die ersten Demonstrant*innen der pro-israelischen Demo wurden bereits von anreisenden Islamist*innen beschimpft. Die Polizei musste schon vor der eigentlichen Kundgebung eingreifen und sich schützend vor die völlig friedlichen Menschen, die gegen die Hamas demonstrieren wollten, stellen.
Die meist jungen Männer der pro-palästinensischen Demo hielten Schilder hoch, auf denen ein Davidstern mit einem Hakenkreuz verschmelzte. Das zeigen den Hakenkreuzes ist in der BRD zurecht verboten. Die Polizei griff jedoch nicht ein.
Kundgebung gegen Hass verlief friedlich
Die pro-israelische Demo verlief friedlich und unaufgeregt, sie richtete sich insbesondere gegen den Hass auf Jüdinnen und Juden. Die Kundgebung der Israelgegner*innen hingegen blähte sich auf über 3.000 Menschen auf, wovon eine große Menge antisemitische Parolen brüllte. Selbst der Linksjugend wurde das zu viel und sie löste ihre Veranstaltung auf (in der Pressemitteilung der Linksjugend ist davon übrigens nichts zu lesen). Danach wurde es heikel; viele Islamist*innen, Nationalist*innen und Antisemit*innen marschierten in Richtung Hauptbahnhof, also direkt auf uns zu.
Der Hass entlädt sich
Die pro-israelische Demo – welche hauptsächlich von Antifaschist*innen getragen wurde – wurde von der Polizei eingekesselt. Aber nicht so, wie es normalerweise ist. Die Polizei wollte die knapp 200 Demonstrant*innen beschützen. Mit Polizeibullies wurde ein Ring aufgebaut und etwa 100 Polizist*innen stellten sich schützend vor die friedlichen Antifaschist*innen. Es war ein ganz neues Erlebnis, mal auf die Rücken der Polizist*innen zu schauen, aber das nur nebenbei. Immer mehr Israelhasser*innen wollten durch die Polizeikette brechen. Die Nationalist*innen und Antisemit*innen brüllten hasserfüllte Parolen, sie schwenkten Hamas-Fahnen und zeigten immer wieder den Hitlergruß!
Polizei völlig überfordert
Die Polizei war wohl nicht von so viel Aggressivität ausgegangen, nur mit Mühe und Not konnte sie den „rechten“ Mob abhalten, mit Gewalt gegen die Pro-Israel-Kundgebung vorzugehen. Auch gegen das Zeigen des Hitlergrußes schritt die Polizei nicht ein, obwohl sie dies müsste. Aber der aggressive Mob war wohl auch für die Polizei zu angst einflößend. Glücklicherweise kamen immer mehr Einsatzwagen der Polizei. Ich hätte mir auch nie zu träumen gewagt, dies einmal zu sagen.
Die Eskalation ging weiter
Doch das war noch nicht das Ende. Mittlerweile flogen von Seiten der Islamist*innen und Nationalist*innen immer mehr Gegenstände in unsere Richtung. Erst „nur“ Münzen – übrigens eine antisemitisches Symbol – und Feuerzeuge, dann aber auch Flaschen, Stöcke, Steine und schließlich Feuerwerkskörper. Diese Gewalt wurde immer wieder von Sprüchen, wie „Tod den Juden“, „Israel, Kindermörder“ oder dem Hitlergruß begleitet. Die Polizei war machtlos, ihr einziges Mittel war, die friedliche pro-israelische Kundgebung zurückzudrängen.
Synagoge außer Gefahr
Immerhin gab es eine gute Nachricht: Obwohl der antiimperialistische Mob es versuchte, in Richtung Synagoge zu marschieren, gelang es ihm nicht, da die Polizei das jüdische Gotteshaus weiträumig absperrte. In der vergangenen Nacht wurden 14 Personen festgenommen, die mutmaßlich einen Anschlag auf die Synagoge geplant hatten.
Der Hass wurde nicht weniger
Die friedliche pro-israelische Demo konnte nicht einfach den Platz verlassen, die Gefahr für ihre Teilnehmer*innen war einfach zu groß, es hätte Tote geben können. Deswegen mussten wir unter Polizeischutz in Bussen nach Mülheim gefahren werden, von wo aus wir alle nachhause fahren konnten.
Was bleibt also nach dem heutigen Tag? Wieder einmal sind wir in der Minderheit, zumindest auf der Straße hat der antisemitische Mob eine Mehrheit, wie auch schon 1933. Nur diesmal bereitete den Boden für diesen Hass eine Gruppe, die sich links nennt. Als Nicht-Jude kann ich mir nur vorstellen, wie es sein muss, so einem Hass ausgesetzt zu sein. Wenn in Deutschland die ersten Synagogen brennen, will es wieder niemand vorher gesehen haben. Bitte liebe Linksjugend stellt euch endlich auf die richtige Seite der Geschichte, auf die Seite der Freiheit und Emanzipation und gegen Antisemit*innen, Islamist*innen und Nationalist*innen. Vielleicht ist es noch nicht zu spät dafür.
 classlessandfree

Video: "Jude, Jude feiges Schwein" - und die Berliner Polizei schaut zu

Anlässlich der gestriegen pro-israelischen Kundgebung in Berlin, an der mehr als 500 Personen teilnahmen, kam es auch zu einem illegalen Aufzug von etwa 300 Personen aus dem offenkundig gewaltbereiten, radikalislamistischen Spektrum. Der Aufzug war nicht angemeldet worden und kann auch nicht als "Spontandemonstration" gewertet werden, da bereits seit mindestens 3 Tagen in sozialen Netzwerken geworben und mobilisiert wurde. Am Ende des Aufzug in der Nähe des pro-israelischen Kundgebung, stoppte ein Großaufgebot der Berliner Polizei die Hassdemonstration - und tolerierte massive Straftaten. Über ein mitgeführtes Megaphon wurden Parolen vorgegeben wie "Jude, Jude feiges Schwein - komm heraus und kämpf´ allein".
 haolam

Deutschland, Deine Muslime...



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Skandalurteil: Die Wiener Justiz liebt die Islamisten

Wundert sich noch jemand,dass Hitler Österreicher war ? Hier die Meldung:

Ein Iman einer Wiener Moschee wurde von einer Zeitung als „Hassprediger“ bezeichnet. Er soll zwei Wiener Mädchen islamistisch radikalisiert haben. Der Iman sagte, er habe die Mädchen nicht gekannt und klagte wegen übler Nachrede. Die beiden Wiener Jugendlichen machten sich im April auf den Weg nach Syrien, um dort nach eigenen Angaben im Bürgerkrieg zu kämpfen. Die Familien der beiden bosnischstämmigen Mädchen begaben sich verzweifelt auf die Suche, bisher waren die Mädchen nicht wieder aufgetaucht - mehr dazu in Verschwundene Mädchen haben sich gemeldet. Die Tageszeitung „Heute“ stellte die Behauptung vor, dass der Iman, der mehrmals wöchentlich in einer Moschee in der Leopoldstadt predigte, die beiden Mädchen radikalisiert hätte. Das Medium bezeichnete den Mann auch als „Hassprediger“, der unter dem Namen „Ebu Tejma“ predigte. Er widersprach diesen Behauptungen. Er würde „niemals“ predigen, dass gläubige Moslems in einen bewaffneten Krieg ziehen sollen. „Wenn jemand zu mir kommen würde und mich fragen würde, ob er das tun soll, dann würde ich sagen, machen Sie das nicht. Gehen Sie in die Schule, machen Sie Karriere“, sagte er vor Richter Stefan Apostol. „Ich hab nie mit den beiden Kontakt gehabt“, sagte der 32-Jährige, der eigenen Angaben zufolge sunnitischen Islam predigt. Sie seien nie in der Moschee gewesen, da in seiner Moschee aus Platzgründen die Männer beim Gebet unter sich bleiben würden. Nach dem Verschwinden der zwei Mädchen habe ein Vater der Jugendlichen Kontakt mit ihm gesucht. Denn die Moschee gilt als Salafisten-Zentrum, das auch vom Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) in frühere Ermittlungen eingeschlossen war. Erst Anfang Juli war ein 21-jähriger Wiener wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen worden, der sich zuvor die Ausführungen des Predigers anhörte, wie Apostol festhielt - mehr dazu in Ausbildung in Terrorcamp: Haftstrafe für Wiener. Apostol ließ ein Video vorspielen, indem der Mann über Osama Bin Laden sprach - „lobend“, wie der Richter ausführte. „Ich lobe ihn nicht“, sagte der 31-Jährige. „Aber man wird in dieser Welt gezwungen, schlecht über ihn zu reden.“ In der arabischen Welt schaue man ganz anders auf Bin Laden, „nicht als Verbrecher, sondern als einen, der sie befreit“. „Ebu Tejma“ hielt fest, dass viele Videos seiner Predigten, die im Internet kursieren, in verkürzter Fassung ins Netz gestellt worden sind. Seine Vorträge würden nie unter einer Stunde dauern, die paar Minuten, die dann veröffentlicht werden, seien aus dem Zusammenhang gerissen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.