Sunday, July 12, 2015

Rekordbeteiligung bei Protesten gegen Al-Quds-Marsch: Starkes Zeichen der wehrhaften Demokratie in Berlin

 
Am Samstag fand in der Bundeshauptstadt der jährliche antisemitische Hassmarsch zum sogenannten "Al Quds-Tag" statt - begleitet von noch stärkeren Protesten als im Vorjahr. Gleichzeitig mussten die Veranstalter des islamistischen Spektakels einen massiven Einbruch ihrer Teilnehmerzahlen hinnehmen.
Der "Quds-Marsch" startete am Adenauerplatz mit einer mehrstündigen Verspätung - offenbar hatten die Veranstalter bis zur letzten Sekunde verzweifelt auf mehr Teilnehmer gehofft. Am Ende waren es knapp 650 aus dem gesamten Bundesgebiet teils mit Fernreisebussen herangekarrte Islamisten, die mit Hassparolen über den Kurfürstendamm zum Wittenbergplatz zogen, erwartet wurden laut Anmeldung rund 2.500 Teilnehmer. Vermutlich auch deshalb - und wegen des massiven Polizeiaufgebotes - kam es in diesem Jahr nur vereinzelt zu Zwischenfällen. Nach den Vorfällen bei anti-israelischen Demonstrationen im Vorjahr, bei den Parolen wie "Hamas, Hams, Juden ins Gas" oder "Jude, Jude, feiges Schwein" skandiert wurden, war man in diesem Jahr augenscheinlich bemüht, etwas vorsichtiger zu agieren - auch wurden in diesem Jahr keine Teilnehmer oder Ordner beobachtet, die etwa den sogenannten "Hitlergruß" zeigten.
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